Ich darf drei Tage lang in die Produktion reinschnuppern – und so ging es los.
Als ich am Morgen kam, habe ich mich gleich Adam angeschlossen. Er hat mir die ganze Produktion gezeigt, inklusive Plantec. Außerdem hat er mir gezeigt, wo sie ihr Verbrauchsmaterial lagern und wo sie beim Werkzeugunterhalt ihre Werkzeuge für die Maschinen holen.
Dann ging es auch schon an die Maschine. Am Anfang hat mir Adam erklärt, wie die Maschine aufgebaut ist: zuerst kommt der Rollenbock, danach die Heizung, gleich danach die Formstation. Wenn die Maschine eine Lochstation hat, kommt diese danach, anschließend das Messer, dann die Stapelung und am Schluss noch das Förderband.
Dann ging es auch schon an das Einrichten eines neuen Auftrags. Wir mussten für den Auftrag alles ausbauen – bis auf die Lochstation, da diese Maschine keine hat. Als alles ausgebaut war, haben wir die Maschinenwerkzeuge mit einem Einrichter wagen zurück ins Regal beim Werkzeugunterhalt gebracht. Dort haben wir zusammen mit Jeton angeschaut, was wir für diesen Auftrag alles einbauen müssen.
Wir mussten die Maschine wieder komplett einbauen, deshalb haben wir gleich auf dem Rückweg die benötigten Werkzeuge mitgenommen. An der Maschine haben wir alles wieder eingebaut. Im Anschluss haben wir noch die Rohmaterialrolle in die Maschine eingespannt.
Dann kamen auch schon die ersten Testdurchgänge – doch diese liefen nicht wie gewünscht. Das erste Problem war, dass die Messer stumpf waren und die Teile nicht richtig geschnitten haben. Deshalb haben wir die Messer ausgetauscht. Danach trat das nächste Problem auf: Die Formstation war nicht dicht. Dieses Problem konnten wir mit Moosgummi beheben.
Das hat uns den ganzen Tag beschäftigt, deshalb waren die nächsten Testläufe Aufgabe der Nachtschicht.
Somit war der erste Tag vorbei.